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	<title>Wissen - Revision history</title>
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	<updated>2026-04-21T19:24:24Z</updated>
	<subtitle>Revision history for this page on the wiki</subtitle>
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Wissen&amp;diff=5248&amp;oldid=prev</id>
		<title>Luo: aus Schoenke, Textlinguistik-Glossar</title>
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		<updated>2008-01-13T19:50:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aus Schoenke, Textlinguistik-Glossar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;New page&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Wissen''' ist im Langzeitgedächtnis gespeicherte, auf körperlich/sinnlichen und kognitiv/sprachlichen Erfahrungen beruhende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommentare ===    &lt;br /&gt;
Wissen hat als theoretischer Terminus der [[Linguistik]] eine andere Bedeutung als der alltagssprachliche Begriff Wissen, der Bewusstheit von Kenntnissen, ihre Explizier- und Begründbarkeit einschließt. Wissen (besonders als [[Sprachwissen]] und [[Handlungswissen]]) wird in der [[Linguistik]] primär als implizites Wissen verstanden, das (im Sinne von Kompetenz) spontan verfügbar, nicht voll bewusst, aber der Reflexion zugänglich ist.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Klix unterscheidet in seinen Untersuchungen zur Gedächtnisforschung ''ereignisbestimmtes Wissen'', das durch direkte Wahrnehmungen entsteht, individuell, erfahrungsabhängig und emotional ist, vom ''merkmalsbestimmten'' Wissen, das aus ''Vergleichen zwischen begrifflichen Merkmalen'' (mit dem Feststellen von Gemeinsamkeiten, Unterschieden, Ähnlichkeiten) entsteht und vollständig durch Sprache vermittelt werden kann (Klix 1984a: 7 f):&lt;br /&gt;
*''Menschliches Wissen besteht aus Begriffen und Beziehungen zwischen ihnen. Dieses Wissen ist austauschbar vermittels der Sprache''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begriffe oder [[Konzept]]e sind nach Klix ''Festpunkte des Wissensbesitzes'' (Klix 1984b: 10).&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Die Vernetzung der Konzepte wird durch die zwischen ihnen bestehenden Relationen bewirkt, z. B. durch Ober-, Unter- oder Nebenbegriffsrelationen, durch Komparativ- oder Kontrastrelationen (18 ff). Komplexe (im Langzeitgedächtnis gespeicherte) [[Wissensstruktur]]en werden als [[Schema]]ta bzw. [[Rahmen]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
===Herkunft===&lt;br /&gt;
Das Wort Wissen ist eine lexikalisierte [[Metapher]] (althochdeutsch ''wizzan'' eigentlich: gesehen haben (Präteritopräsens); vgl. latein ''videre''). Auch der Ursprung des Wortes Wissen deutet also darauf hin, dass Wissen auf Erfahrungen beruht, vor allem auf sinnlichen (besonders visuellen) Wahrnehmungen, die durch kognitiv-sprachliche Erfahrungen ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
[[Konzept]], [[Schema]], [[Rahmen]], [[Skript]], [[Wissenssystem]]e, [[Wissensverarbeitung]], [[Kontiguität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Link===&lt;br /&gt;
Eva Schoenke, [http://www-user.uni-bremen.de/~schoenke/tlgl/tlgl.html Textlinguistik-Glossar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
*Klix, Friedhart. 1984a. Vorwort. In ''Gedächtnis - Wissen - Wissensnutzung.'' Klix, Friedhart (Hrsg.), 7-8. Berlin: VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften.&lt;br /&gt;
*Klix, Friedhart. 1984b. Über Wissensrepräsentation im menschlichen Gedächtnis. In ''Gedächtnis - Wissen - Wissensnutzung.'' Klix, Friedhart (Hrsg.), 9-73. Berlin: VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wb}}&lt;br /&gt;
[[Category:Discourse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Luo</name></author>
		
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